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Agordo
Dolomiten Bike
Falcade

 

Dolomiten - Trentino - San Martino di Castrozza - Passo Rolle - Passo Giau - Cortina d'Ampezzo - Passo San Antonio - Pieve di Cadore - Agordo - Passo di Cereda ca. 260 km


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Passo Rolle
Passo di Rolle 1989m
Passo di Rollle
Passo di Rolle 1.989m
Heute hatten wir eine größere Tour vor und wir wollten nur mit dem Gespann fahren. Der Seitenwagen ist nach wie vor meine meine zweite Heimat und ich liebe es darin mitzufahren.
Gestern fuhren wir den Berg gen Tonadico hinunter und heute ging es bergauf Richtung Passo Rolle auf der SS50.
Die Straße über den Passo di Rolle, welcher auf Deutsch Rollepass genannt wird, ist einer der ältesten in den Dolomiten und hat es in sich. Die Nordrampe der Passstraße verfügt über 12 Kehren, die Südrampe sogar über nahezu 30 steile Kehren !!!!
obligatorisches Foto  
Weiter ging es Richtung Falcade (1.165m)
Der Ort Falcade ist im Valbiois auf einem weiten sonnigen Hochplateau gelegen und ist von bedeutenden dolomitischen Gipfeln umgeben. Im Süden von der Pale di San Martino und die Cime del Focobon; im Norden die Felswände der Marmolada und der Cime del Auta Gruppe, im Osten die Civetta Gruppe und im Westen der Monte Pelmo.

Kurven ohne Ende
vorbei an Bachläufen
In Ceninghe bogen wir ab Richtung Norden gen Cortina d' Ampezzo auf der SS638. Doch zuvor hatten wir noch den Passo Giau zu bezwingen, der es in sich hat.
Jochen am Passo Giau
Passo Giau
Jochen beim Fotostopp am Passo Giau
Serpentinen am Passo Giau
Passo Giau
Tornante am Passo Giau
Jochen
Passo Giau
Passo di Giau 2.236m
Der kurvenreiche, sehr gut ausgebaute Pass verbindet den Skiort Cortina d'Ampezzo mit Selva di Cadore und schraubt sich dabei mit stattlichen 62 Kehren über die etwa 25 Kilometer lange Strecke. Beide Rampen beginnen eher vorsichtig mit weiten Kurven zunächst durch lichte Wälder und später durch Almwiesen, wobei die Straße nach einigen Kilometern dann in Serpentinen (Tornantes) mit bis zu 17 % Steigung übergeht.

Vorsicht: Nicht weit entfernt von der Passhöhe in Richtung Cortina d'Ampezzo ist ein Blitzer installiert! Also gasweg - wir hatten ihn gerade noch rechtzeitig gesehen.
Auf der 2.236 Meter hohen Passhöhe bietet sich dann ein überwältigendes Bergpanorama mit Blick auf die Gletscherregion der Marmolada und die Sellagruppe im Westen sowie auf den Falzáregopass und die Drei Zinnen im Osten. Man sagt, dass man vom Passo di Giau einen der schönsten Panoramablicke der Alpen hätte. Hier oben gab es noch viel Schnee - Ende Mai hätten wir locker eine Schneeballschlacht machen können.
zwischen Passo Giau und Cortina d'Ampezzo
Region San Vito di Cadore
Wir machten einen kurzen Abstecher nach Cortina d'Ampezzo. Diese Stadt ist eine Touristenhochburg, die in der Hochsaison bis zu 30.000 Gäste beherbergen kann. Es gibt viele Lokale und Hotels. Trotzdem hat das ehemalige Bergbauerndorf seinen Charme  behalten.

Der Passo San Antonio (1.489m) (SS532)
Der Pass ist nur schwach frequentiert und daher nicht in allen Straßenkarten zu finden. Die Streckenlänge beträgt 17 km un der zu bewältigende Höhenunterschied beträgt 614 m.

Danach ging es auf der SS51bis weiter bis Pieve di Cadore und von dort weiter über den Passo Cibiana 1.530 m auch Forcella Cibiana genannt. Es ist ein wenig bekannter Straßenpass in den südlichen Dolomiten und befindet sich in der Provinz Belluno der Region Veneto. Die Auffahrt ist reizvoll, führt durch kleine Bergdörfer und die Straßenführung ist relativ anspruchsvoll. Die Abfahrt nach Forno di Zoldo ist teilweise ziemlich steil.

Der letzte uns noch unbekannte Pass auf dieser Tour war der Passo Duran mit 1605m. Sehr eng geht es durch viele kleine Dörfchen zügig bergan bis die Strasse dann nach etwa sechs Kilometer im Wald verschwindet (SP347). Die engen Kurven und Serpentinen lassen fast keine Übersicht zu. Die Passhöhe liegt in einer kleinen Senke zwischen dem Monte Moiazza (2.868m) und der Cime di San Sebastiano (2.488m) und beherbergt zwei kleinere Restaurationen mit Parkplatz.
Bis Agordo wo wir gestern schon waren, war es dann nicht mehr weit. Von dort ging es auf der SS347 zunächst auf kurvenreicher, verkehrsarmer Strecke wieder durch viele kleine Dörfer und durch langgezogene Waldstücke über den Passo Cereda 1.360m. Die Passhöhe selbst ist nicht sehr spektakulär. Es gibt ein paar Hotels und Herbergen.
Bei Fiera die Primiero stießen wir dann wieder auf unsere Heimstrecke SS50 Richtung Passo di Rolle. Nach 30 meist kurvenreichen Kilometern und einigen Tornantes erreichten wir wieder San Martino di Castrozza.
Dieser Tag war sehr ereignisreich - wieviele Pässe, Höhenmeter und Tornantes wir gefahren sind, können wir nicht mehr genau sagen. Nur soviel - die Landschaft war genial, die Straßen meist in gutem Zustand. Aber am Schönsten waren die kleinsten wenig befahrenen Strecken.....

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© Andrea Böhm & Jochen Brett              mailto: Andrea & Jochen              www.fernweh-jochen-andrea.de
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