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Fish River Canon in Namibia
Namibia 2002



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Wir fuhren auf Pad bis zur Lodge Canyon Roadhouse. Sie war schon von weitem zu sehen und beeindruckte bereits am Eingang mit dem drapierten Oldtimer und den verschiedenen Accessoires. Wir suchten den Campingplatz auf. Erstaunlicherweise waren wir fast alleine dort. Nachdem wir Tisch und Stühle ausgepackt hatten, gingen wir zur Bar, tranken ein schönes kühles Tafel-Lager-Bier. Am Abend aßen wir dann im Restaurant zu Abend. Zum Roadhouse gehörte ein süßer kleiner weißer Hund, der sich immer unter die Gäste mischte und sich hüten ließ. Am liebsten hätte ich ihn mitgenommen, doch die Besitzer wären damit sicherlich nicht einverstanden gewesen. Nach dem Essen gingen wir zu unserem Platz zurück, unterhielten uns über die Ereignisse des Tages und betrachteten noch eine Weile den Sternenhimmel, den es nur so schön über Afrika zu sehen gibt.

Am nächsten Morgen, als wir am Frühstückstisch saßen sahen wir plötzlich keine 3 Meter neben unserem Tisch eine große Schlange aus dem Gebüsch schießen. Sie verfolgte einen Vogel. Ich hätte nie gedacht, dass Schlangen so schnell sein können. Sie schnellte mit gut einem Drittel ihres Körpers in die Luft und schnappte nach dem Vogel. Natürlich hatte sie keine Chance, aber mir war nicht mehr wohl zumute, denn kurz zuvor kam ich aus der Dusche und ging direkt an dem Gebüsch vorbei!!! WOW.

Auch der Swimmingpool überzeugte. Nach einem erfrischenden Bad im Pool und erholsamen Sonnenbad fuhren wir gegen Mittag weiter zum ca. 40 km entfernten Fish River Canyon.

Es ist nach dem Grand Canon in den USA der zweitgrößte Canyon der Welt. Der Fish River Canyon ist ca. 160 km lang und bis zu 550 Meter tief. Zu einer kühleren Jahreszeit macht eine Wanderung dort sicherlich spass, aber keinesfalls im Oktober/November. Wir befanden uns nun im Fish River Canyon Park, einem Naturschutzgebiet. Dieser Park umfaßt große Gebiete rund um den Fish River Canyon und AisAis. Der Blick in den Canyon von der Abbruchkante war beieindruckend. Man konnte an der Kante entlang wandern und so hatte man immer wieder grandiose Ausblicke auf den Canyon. Der River war nahezu ausgetrocknet - hier und da gab es Mini-Seen an den tiefsten Stellen der Schlucht. Am späten Nachmittag suchten wir das Staatliche Camp auf und buchten einen Bungalow. Leider war auch hier zu sehen, dass seit der Erbauung nichts mehr repariert oder modernisiert wurde. Schade eigentlich, dass der Staat bei solchen Einrichtungen keine Notwendigkeit zum Erhalt sieht.

Unser Bungalow war schön gelegen und wir hatten eine gute Aussicht und so legten wir am Abend unser Fleisch und Gemüse auf den Grill. Wir hatten mal wieder das weltbeste Essen auf der Welt. Noch lange saßen wir im Freien, lauschten den Geräuschen der Nacht und unterhielten uns.
Wir hatten gut geschlafen und nach einem ausgiebigen Frühstück - made by us - machten wir uns noch mal auf in den Canyon National Park. In den frühen Morgenstunden waren die Temperaturen noch erträglich und so konnte man doch etwas laufen.

Gegen Mittag brachen wir dann zu den heißen Quellen (Thermalquellen) von Ais Ais auf. Wir waren schon gespannt darauf. Die Anfahrt dorthin war wie fast immer auf Pad. Dort angekommen, zahlten wir den Obulus, denn dieses Gebiet war ebenfalls ein Naturschutzgebiet. Es war inzwischen so heiß geworden, dass wir unsere Badesachen auspackten und uns in den Pool begaben. Er brachte nicht wirklich Linderung. Den restlichen Tag verbrachten wir mit faulenzen, baden und sonnen. Gegen Abend, als die Temperaturen erträglicher wurden, erkundeten wir Ais Ais. Den Besuch im staatlichen Restaurant hätten wir uns sparen können. Das Essen war nichts besonderes, aber wir hatten nichts mehr für unseren Grill..... Dafür war der Campingplatz ganz ok und die Stellplätze hatten sogar Stromanschluss!

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©Andrea Böhm & Jochen Brett                  mailto: Andrea & Jochen              www.fernweh-jochen-andrea.de